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Was wir auf Santorini tun...
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Auf den ersten Blick haben die
Hunde und Katzen auf Santorini den Sommer über ein gutes Leben.
Sie genießen die Freiheit, werden von den Touristen gestreichelt
und finden auch hier und da bei den Tavernen gefüllte
Wassernäpfe. Viele Hunde tragen ein Halsband und die meisten
machen einen glücklichen Eindruck.
Aber der Schein trügt,
denn ihr Glück währt nur einen Sommer lang. Am Ende der Saison
werden die meisten dieser Tiere den Tod finden. Kaum einer wird
den kommenden Winter überleben. Sie sterben am ausgelegten Gift,
werden abgeschossen oder sterben an Hunger oder Krankheit. |
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Wir haben es uns zur
Aufgabe gemacht, diesen Tieren auf Santorini zu helfen.
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Denen, die jedes Frühjahr
wieder aus den privaten Hunden entstehen und den Sommer über die
neue Generation der Streuner bilden. Aber auch denen, die ihr
Zuhause verlieren und verzweifelt und hilflos durch die Straßen
ziehen. Oder denen, die verletzt werden und um die sich dann niemand kümmert.
Eben all denen, die ohne unsere Hilfe im Winter vor einem schrecklichen Ende stehen.
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Aber es ist auch
unsere Aufgabe, die Situation auf Santorini langfristig zu
verbessern.
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Unser oberstes Ziel
ist daher die Vermeidung von Tiernachwuchs. So werden jährlich auf
Santorini umfangreiche Kastrationsmaßnahmen durchgeführt. Nur indem wir das
unkontrollierte Vermehren der Tiere vermeiden, bekämpfen wir Tierelend an
seiner Wurzel und damit auf Dauer. Maßgebender Partner hierbei ist der
griechische Tierschutzverein SAWA, den wir unterstützen so gut wir können
und über den wir viele Tiere von der Insel nach Deutschland evakuieren
konnten und können, um ihnen hier ein gutes Zuhause zu suchen . |
Nur gemeinsam können wir etwas zum Positiven bewegen.
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So ist die einzige
Tierärztin auf der Insel Frau Dr. vet. Margarita Valvis seit
Jahren ein wichtiger Teil im Kampf gegen
das Tierelend auf Santorini. Viele Inseln haben gar keinen
Tierarzt und ohne Tierarzt gibt es keine Impfung, keine Papiere
zum Ausreisen, keine Kastrationen, keine Behandlungen, ist kein
einziges Tier zu retten. Deswegen sind wir sehr froh auf
Santorini eine niedergelassene Tierärztin zu haben, an die wir
uns mit unseren Schützlingen wenden können. Auf dem Foto
links sieht man sie, wie sie gerade einen unserer Hunde
kastriert. Frau Dr. Valvis macht sich seit Jahren für
Kastrationen stark. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass
inzwischen auch viele Privatleute ihre Tiere zum Kastrieren
bringen, was früher überhaupt nicht der Fall war. |
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Wir versuchen für
die herrenlosen Tiere zunächst ein gutes Zuhause in ihrem Heimatland zu
finden.
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Da dies aber nur selten gefunden werden kann,
müssen wir so viele
Tiere wie möglich nach Deutschland bringen, um für sie dort ein
liebevolles Zuhause zu finden und sie so vor dem sicheren Tod zu retten. Die Hunde und Kätzchen werden
dazu geimpft, über mehrere Wochen in Zwischenstationen auf Santorini, z.B.
bei der Tierärztin oder in privaten Haushalten untergebracht bis
sie reisefertig sind. Anschließend dürfen sie dann mittels Flugpaten nach
Deutschland fliegen.
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Dort werden sie
dann zunächst von unseren
Pflegefamilien aufgenommen bis wir für sie
ein endgültiges neues Zuhause gefunden haben. Die Tiere sind einfach toll.
Die Kätzchen sind durchweg sehr schmusig und bildschön und die
südländischen Mischlingshunde sind
ohnehin für ihr soziales und sehr sanftes Wesen bekannt. Sie sind
meist
sehr
kinderlieb, vertragen sich gut mit anderen Hunden, mögen Katzen und sind
einfach tolle Familienhunde. |
Außerdem wird versucht
eine Änderung der Einstellung den Tieren gegenüber bei der Bevölkerung zu
bewirken.
"Tiere haben eine Seele"
und "Der, der ein Tier hält,
trägt auch die Verantwortung für dieses Tier" sind nur zwei der
Punkte, die wir versuchen den Menschen nahe zu bringen. Dies geschieht z.B. durch
aufklärende Gespräche mit Hundebesitzern vor Ort sowie günstige Kastrationsaktionen für Privatleute,
Besuche in Schulklassen und vielem mehr.
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Wir versuchen, die
Tiere natürlich auch im Winter zu betreuen, um sie von den ausgelegten Giftködern
abzuhalten. Um so wenigstens
einige von ihnen durch zu bekommen und sie im Frühjahr
möglicherweise noch nach Deutschland bringen zu können. |
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Dazu versucht der griechische Verein SAWA mit unserer
Unterstützung den Winter über Fütterungsstellen für die Tiere
einzurichten.
Dennoch sterben
trotz aller Mühen seitens der Tierschützer immer noch viele Tiere im
Winter, da wir sie weder vor dem Erschießen schützen können, noch sie
wirklich daran hintern können, nicht irgendwann doch einen der
ausgelegten Giftködern zu erwischen. Die Tiere auf Santorini brauchen
uns - und das wird sicherlich noch Jahre so sein. Und wir werden sie
nicht im Stich lassen, wir werden weiter um sie kämpfen...
Wir tun, was wir können, ...
... aber wir brauchen
Ihre Hilfe !
Helfen Sie uns !

...als Spender
...als Flugpate
...als Mitglied
...als Pflegestelle
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Hundevermittlung
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Notfallhund
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Katzenvermittlung
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Notfallkatzen
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